Biografie

Biografie

Maxe Haynardt ist ein deutscher Lyriker, Autor, Illustrator sowie Musiker. Seine Lyrik ist stark von Komik und Humor geprägt. Doch mit seiner Musik zeigt sich der Künstler primär tiefgründig. Gern bezeichnet er sein Sammelsurium an Liedern als seine kleine Tonkiste.

Der in Chemnitz geborene Wort-Akrobat arbeitet hauptberuflich als Ergotherapeut in einem Altenpflegeheim. Im Rahmen seiner Tätigkeit begann er, humorvolle Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben – zunächst für seine Heimbewohner, um ihnen ein Lächeln zu entlocken. Nach und nach entstanden so viele Werke, dass der Hobbyautor schließlich im Juni 2025 sein erstes Buch veröffentlichte: eine Sammlung heiterer Lyrik der letzten sechs Jahre. Seine Zeichnungen mit cartoonähnlichen Figuren, die an Simpsons-Charaktere erinnern, schmücken die lustigen Buchseiten ergänzend aus.


Die musikalische Reise von Haynardt begann bereits im Alter von 14 Jahren, als er sich selbst Klavier und Gitarre beibrachte. Erste Kompositionen waren rein instrumentaler Natur. Erst im Jahr 2019 entstanden die ersten Songtexte und das Singen eigener Zeilen rückte zunehmend in den Vordergrund. Seine Musik nimmt der Newcomer in seinem Wohnzimmer auf und produziert diese anschließend selbständig. Sein erstes Album „Schachtelklänge“ veröffentlichte er im Juni 2024 noch unter dem Namen tonkiste. Im Mai 2025 nannte er sich mit dem Release des zweiten Albums „Traumschöpfer“ um. Seine Songs thematisieren Alltagssituationen, Gedankenspiele und Naturerlebnisse. Warme akustische Klangbilder mit Xylophon und Gitarrenbegleitung malen friedvolle Stimmungen und unterstreichen seine tiefgründigen Texte. Klar, gelegentlich mischt sich auch ein stimmungsvolles Scherzlied, wie seine Single „Zeit, dass Du gehst“, unter seine Songpalette. Doch im Fokus stehen ehrliche und durchdachte Lieder im Genre Deutsch-Pop.

Q&As

Hast du ein Künstlervorbild?

Ja. Musikalisch haben mich viele Songs von Clueso, aber auch von Udo Jürgens inspiriert. Was das Dichten angeht - ist das eine ganz klare Sache: Heinz Erhardt. Mein Künstlername Haynardt ist eine Fusion seines Namens. 

 

Was ist dein Lieblingsgedicht?

Wahrscheinlich “Wie die Zitronen sauer wurden” von Heinz Erhardt oder “die Made”, das Gedicht welches ich im Grundschulalter als erstes von ihm auswendig gelernt habe.

 

Hast du einen Lieblingssong?

Nein. Tatsächlich gibt es immer mal so drei, vier, von denen ich nicht genug kriege. Aber das sind wöchentlich neue. Ich lerne gern viele Songs kennen, auch genreübergreifend. Ich könnte mich da nie festlegen. Aber da schwammige Antworten vermieden werden sollten, sage ich jetzt einfach mal “Alles zu seiner Zeit” von Clueso.

 

Wer hat dich zur Musik gebracht?

Ein Mitschüler aus der Grundschulklasse. Der hat wie ein junger Gott Keyboard gespielt, als ich mal nach der Schule bei ihm war. Das wollte ich dann auch können. Als wir dann in der siebten Klasse gemeinsam in der Jugendherberge waren, hat der dann auch noch Gitarre gespielt. Ich wollte ihm immer hinterher rennen mit seinen Fähigkeiten, glaube ich. Jedenfalls haben meine Eltern mich immer dabei unterstützt und mir die Instrumente gekauft, wenn ich sie mir gewünscht habe. Und das wichtigste: sie haben mir beim Lernen dieser nie Druck gemacht.

 

Künstler oder Ergotherapeut?

Eher Ergotherapeut. So wie es jetzt ist, finde ich es gut. Ein geregelter Tagesablauf, das Arbeiten mit Menschen, tägliche Dankbarkeit, die man erfährt. Das würde mir im Leben eines Künstlers etwas fehlen. Und ich bin ja schon unruhig und hippelig, wenn ich im Quartal mal zwei Auftritte habe. Ständig auf der Bühne stehen - nein, danke. Ich sitz lieber in der Freizeit an meinen Ideen, bekomm keinen Druck von irgendwelchen Managern und release meine Sachen, wann ich es für richtig halte. 

Mit welchen drei Worten würdest du dich beschreiben?

Ideenflut, familiär, ehrlich

 

Über was schreibst du am liebsten?

Über reale oder fiktive Personen, die was zu sagen haben. Über Situationen, die jeden treffen können. Gedanken, die mich nicht loslassen.

 

Was machst du, um abschalten zu können, wenn du mal nicht kreativ bist?

Sehr gute Frage, weil ich eigentlich immer kreativ bin, wenn ich mal Ablenkung brauch oder abschalten will. Ansonsten geh ich auch mal spazieren oder geh mit Freunden in die Sauna.

 

Lieblingstier und Lieblingseissorte?

Katze und Joghurt.

 

Welchen deiner Songs spielst du am liebsten und welchen hörst du am liebsten?

Zweifellos spiele ich am liebsten “Glühwürmchen”. Und wenn ich meine Songs mal höre, ist meistens “Endlich Chaos” dabei.

 

Was sind deine aktuellen Projekte?

Eine zweite Gedichtsammlung und Prosa steht auf der Liste, sowie eine Art Versroman. Musikalisch habe ich einige Projekte auf dem Tisch, die noch im Mixing und Mastering feststecken. Zwei Alben sind geplant, die sich thematisch klar voneinander distanzieren. Ich arbeite gerade parallel an beiden. Einfälle habe ich genug, nur die Zeit und Muße für die Umsetzung fehlt manchmal. Wichtig ist: Gut Ding, will Weile haben.